Neurodermitis

Das als Neurodermitis bekannte atopische Ekzem ist eine Hauterkrankung, von der man bis zum 19. Jahrhundert noch angenommen hat, sie wäre auf eine Nervenentzündung zurück zuführen. Atopisch steht dabei für nicht zuzuordnen.

Die Krankheit verläuft chronisch und in Schüben. Dabei erfolgen Beginn und Ende der Schübe oftmals aus heiterem Himmel und ohne ersichtlichen Grund.

Neurodermitis ist chronisch, gilt als nicht heilbar, lässt sich aber behandeln.

Über die Ursachen ist bislang wenig bekannt. Man geht aber davon aus, dass verschiedene Faktoren einen begünstigenden Einfluss darauf haben, dass die natürliche Schutzfunktion der Haut so stark beeinflusst ist, ein leichteres Eindringen von Allergenen möglich macht und für eine erhöhte Entzündungsbereitschaft der Haut sorgt.

Es wird angenommen, dass neben genetischen Faktoren immunologische Veränderungen und Umwelteinflüsse für die Erkrankung verantwortlich sein können.

An Neurodermitis erkrankte Menschen befinden sich oft in einem Teufelskreis. Zum einen wirken sich Stressfaktoren begünstigend auf die Krankheit aus, zum anderen verursachen die Symptome der Krankheit erneuten Stress.

Derzeit gibt es sowohl in der Schul- als auch in der Alternativmedizin verschiedene Formen, die Beschwerden der Patienten zu lindern. Von der Anwendung von Pflege- und Heilsalben, über die Vermeidung von Reizfaktoren bis hin zu Lichttherapien und Entspannungsübungen gibt es eine Reihe von Maßnahmen, Menschen mit Neurodermitis zu helfen.

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