Was ist eigentlich Heilfasten?

Heilfasten ist für viele Menschen wichtig, um den Körper und die Seele zu entlasten. Das Heilfasten muss nicht religiös motiviert sein, sondern kann von jedem durchgeführt werden.

Eine Fastenkur soll den Körper in erster Linie entschlacken und entgiften. Es gibt verschiedene Methoden des Heilfastens. Besonders bekannt ist das Buchinger Heilfasten. Hierbei wird auf feste Nahrung verzichtet und man nimmt nur einen geringen Teil an Kalorien in Form von Gemüsebrühe und Säften zu sich. Daneben gibt es noch andere Fasten-Methoden wie die Franz-Xaver.Mayr-Kur, das Saftfasten, das Früchtefasten und das Molkefasten. Typisch für das Heilfasten ist ein sanfter Einstieg mit einigen Entlastungstagen. Anschließend folgen die eigentlichen Fastentage. Nach dem Fasten findet man durch die Aufbautage wieder in den Alltag und in die gewohnte Ernährung zurück. Wer im Alleingang fasten möchte, sollte nicht länger als eine Woche fasten. Bei chronischen Erkrankungen und bei einer längeren Fastenzeit sollte man sich von einem Arzt begleiten lassen. Wer nicht alleine fasten möchte, kann sich auch zum Heilfasten in einer beliebten Wander- oder Kurregion anmelden. So kann man beispielsweise beim Heilfasten auf dem Gutshof Bastorf an der Ostsee die Seele baumeln lassen.

Das Heilfasten ist nicht zum Abnehmen gedacht, es kann jedoch ein guter Einstieg in ein leichteres Leben beziehungsweise eine Ernährungsumstellung sein. Wer nach den Fastentagen die Aufbautage einhält, muss in der Regel auch keinen Jo-Jo-Effekt befürchten. Heilfasten ist in Verbindung mit Entspannungsübungen und moderater Bewegung wie dem Wandern gut zur Entspannung geeignet.

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